Meine Arbeit als Staatsminister für Europa

Bild: © European Union 2020 - Source : EP / Laurie DIEFFEMBACQ

Als Europa-Staatsminister im Auswärtigen Amt bin ich ein echter Grenzgänger – und das nicht nur berufsbedingt. Ich bin unweit der ehemaligen innerdeutschen Grenze aufgewachsen – das hat mich auch politisch geprägt. Seit ich Politik mache, kämpfe ich für ein Europa der Grenzenlosigkeit, Offenheit und Freiheit, der Demokratie und des Rechtsstaats.

Als Staatsminister bin ich für die Europapolitik der Bundesregierung mitverantwortlich. Seit 2013 nehme ich am Kabinettstisch unter Leitung der Bundeskanzlerin Platz und bin deutscher Vertreter im Rat der Europaministerinnen und Europaminister der EU.

Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2020 war wohl der bisherige Höhepunkt meiner Zeit im Auswärtigen Amt. Das waren sechs Monate mit viel Verantwortung, großen Aufgaben und hohen Erwartungen – aber eben auch einmaligen Gelegenheiten.

Natürlich hat die Corona-Pandemie unsere Ratspräsidentschaft maßgeblich geprägt. Als Moderator, Verhandlungsführer, Ideengeber und Brückenbauer haben wir hart dafür gearbeitet, dass die EU gemeinsam und solidarisch aus dieser Krise kommt. Mit Erfolg: Wir haben ein großes Finanzpaket im Gesamtvolumen von 1,8 Billionen Euro beschlossen, um die besonders betroffenen Menschen, Staaten und Branchen beim Wiederaufbau nach der Pandemie zu unterstützen. Und wir haben die EU als Werte- und Rechtsgemeinschaft mit neuen Instrumenten gestärkt.

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